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"Alle 42 Dörfer auf Fehmarn sind abgeschnitten..." ganz so schlimm war es dann doch nicht. Hier ein kleiner Bericht von der Insel im Januar 2010:
Sonntag, 10.01.: Carsten ist früh aufgestanden und hat sich auf den Weg zum Strand gemacht. Es ist extremes Hochwasser! Später mit der Familie ums Dorf, da wird wohl die nächsten Tage auch keiner mehr fahren können. Dann sollte es losgehen mit dem Trecker nach Katharinenhof, aber 300m hinter Staberdorf war dann auch Schluß.
Sonntag nachmittag hat die Schneefräse die Hauptstraße dann aber wieder geräumt. Allerdings noch nicht Katharinenhof, da ist Carsten dann alleine querfeldein gelaufen, damit er auch noch mal die Katharinenhofer Küste bei diesem Hochwasser fotografieren kann. Ist doch ganz schön was weggebrochen! Das war schon echt heftig, aus dem Wintermärchen ist ein Wintermonster geworden.
Montag, 11.01.: Die Strecke nach Katharinenhof ist wieder frei, aber teilweise nur einspurig. Es schneit auch jetzt schon wieder richtig. Die letzten Bilder sind bei uns heute im Wirsingkohl. Vater Kühl versucht noch zu retten, was geht. Auch unser Olaf vom Campingplatz ist hier tatkräftig mit im Einsatz. Durch das Tauwetter kann der Kohl noch mal geschnitten werden. Ab übermorgen, bei Dauerfrost, ist das dann auch schon wieder vorbei.
Fazit: Fehmarn ist mal wieder in allen Medien, nach dem Hochwasser 2007 nun die Schneekatastrophe 2010. Es war nicht so viel Schnee wie im Winter 1978/1979, dafür aber mehr Wind. Früher nannte man das einen ordentlichen Winter.
Hier die Bilder